Hier siehst du ein physiologisches Regressionsmodell: Aus drei Kapazitätswerten – VO₂max, PCr-Kapazität und anaerobe (glykolytische) Kapazität – wird eine Zeitprognose berechnet. Das Besondere: Die drei Werte werden nicht mit festen Koeffizienten gewichtet, sondern mit den distanzspezifischen Energiesystemanteilen aus Modul 2 (Physiologie) – ein 50-m-Sprint gewichtet PCr/Glykolyse stark, ein 400-m-Rennen die aerobe Kapazität.
Wie nutze ich die Regler? Wähle Distanz, Lage und Leistungsklasse, stelle die Kapazitätswerte deines Schwimmers ein (oder typische Testwerte) und die Prognose aktualisiert sich sofort. Die Sensitivitätsgrafiken zeigen, welcher Parameter den größten Einfluss auf die Endzeit hat.
Wichtig: Dieses Modell basiert auf Gruppenstatistik (Energiesystemanteile nach Gastin 2001, Pyne & Sharp 2014, Maglischo 2003). Es liefert eine gute Ausgangsschätzung – aber für einen individuellen Schwimmer wird es auf der nächsten Seite verfeinert. → Zur Personalisierung (Schritt 3)